Prachtfinkenzucht von Thomas Schwab AZ 39026
Prachtfinkenzucht von Thomas Schwab   AZ 39026

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Zuletzt aktualisiert:

09. August 2018

         Veilchenastrild (Uraeginthus ianthinogaster)

Habe mir im Sommer 2014 3 Paare Veilchenastrilden gekauft. 1 Jahr später hat dann tatsächlich ein Paar mit dem Brüten begonnen und bei 2 Gelegen 6 Junge auf die Stange gebracht. Die beiden anderen Paar haben zwar immer wieder ein Nest gebaut, aber zu einer Eiablage ist es noch nicht gekommen. Die Haltung kann aber nur Paarweise erfolgen, den untereinander können die Veilchenastrilden schon recht agressiv werden.

Im Sommer 2016 habe ich alle leider wieder abgegeben


1. Erscheinungsbild

Der Veilchenastrild erreicht eine Größe von gut 13cm und gehört damit zu den größeren Prachtfinken.
Hahn und Henne sind gut zu unterscheiden. Der Hahn hat eine violette Färbung auf der Unterseite des Gefieders. Um die Augen herum, der Bauch, der Bürzel und der obere Teil der Kehle haben ebenfalls
diese Farbe, nach der der Vogel benannt ist. Das restliche Gefieder ist eine Mischung aus rostbraun und braun. Auffällig ist der rote Schnabel und der rote Augenring. Die Henne ist insgesamt weniger gefärbt. Der Schwanz ist blau, der Augenring ist hell, eher weiß. Das Gefieder ist bräunlich.

2. Verbreitung und Lebensraum

Diese Prachtfinkenart ist in Ostafrika beheimatet und kommt dort in Äthiopien, Uganda, Somalia, Kenia und im Sudan vor. Diese Art gilt als nicht gefährdet. Er lebt dort in lichten Wäldern und Dornbuschsavannen. Sie leben entweder im kleinen Schwarm oder als Familienverband und sind sehr scheu.
 
3. Haltung und Fütterung
Die Nahrung besteht aus kleinen Insekten, vorzugsweise Termiten, Grassamen, Knospen und andere diverse Sämereien.

4. Zucht / Zuchtbericht

Der Hahn zeigt die sog. Halmbalz. Das Nest wird überwiegend in Büschen gebaut. Es ist kugelig und hat seitlich den Eingang. Beide Altvögel bauen am Nest, wobei noch gebaut wird, wenn das Gelege schon vorhanden ist. Außen werden als Nistmaterial Halme, Gräser benutzt, innen wird es dicht und weich mit vielen Federn ausgepolstert. Das Weibchen legt durchschnittlich 4 Eier, die von beiden Eltern bebrütet werden. Nach 12 - 14 Tagen schlüpfen die Küken, die noch bis zu drei Wochen im Nest bleiben. Weitere zwei Wochen nach dem Ausfliegen werden die Jungvögel von beiden Eltern gefüttert, bis sie dann selbständig sind.


Sonstiges: Die Nester der Veilchenastrilden werden von der Strohwitwe als Brutparasit benutzt: sie legt ein Ei in das Nest der Veilchenastrilde, das dann von den Veilchenastrilden mit ausgebrütet wird. Das Küken der Strohwitwe wird von den „Stiefeltern" mit großgezogen.


Quellenangaben:
Autor: „Finkenfreundin" - Eigene Erfahrungen und Beobachtungen  
(User der Forum-Plattform www.prachtfinken-freunde.de)


 
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